Dein Horoskop empfiehlt: Folge diesen 8 Schwarzen Astrologen

Maximilian Berger
Dein Horoskop empfiehlt: Folge diesen 8 Schwarzen Astrologen
Ein gemütliches Astrologie-Studio mit himmlischer Dekoration, astrologischen Karten und Kristallen. Im Vordergrund ein detailliertes Sternzeichen-Rad, im Hintergrund ein offenes Fenster mit sternenklarem Himmel.

Immer nur Sternzeichen-Memes? Wenn du mehr willst als den nächsten flotten Spruch über deinen Aszendenten, lohnt sich ein Blick auf diese acht Schwarzen astrologischen Stimmen. Sie eröffnen dir persönliche Zugänge zu Geburtshoroskopen, Tarot und Spiritualität. Dahinter stecken Geschichten von überraschenden Entdeckungen, fehlender Sichtbarkeit und dem Mut, einen eigenen Platz einzunehmen.

Dabei bekommst du konkrete Anregungen für deinen Einstieg: neugierig bleiben, Fragen stellen und nicht jede spirituelle Antwort ungeprüft übernehmen.

Adama Sesay: Mit Lilith Astrology deinen eigenen Weg finden

Adama Sesay beschreibt sich als ausgesprochen intuitiv und fand in der Astrologie eine Möglichkeit, dieser Wahrnehmung Ausdruck zu geben; durch ihre Arbeit für eine Astrologie-Website vertiefte sie ihr Interesse, nahm Unterricht und strebte eine Zertifizierung an. Der Name Lilith Astrology verweist auf eine Figur, die für sie unterdrückte weibliche Kraft und deren Rückeroberung verkörpert – eine Deutung, die sie eng mit ihren Erfahrungen als Schwarze Frau verbindet. Ihr Einstiegstipp für dich: Lerne unterschiedliche spirituelle Lehrende kennen und prüfe aufmerksam, welche Ansätze zu dir passen, statt nach dem vermeintlich einzig richtigen Weg zu suchen. Unter @lilithastrology auf Instagram und TikTok sowie über LilithAstrology auf YouTube kannst du ihre Arbeit kennenlernen; zu ihrem Angebot gehören außerdem Horoskope und ein vertiefendes Mitgliedschaftsprogramm. Besonders schätzt sie die Freundschaften und Verbindungen zu Mentoren, die durch die astrologische Community entstanden sind.

Ashanti Ransom: Bei The Heaux Healer zählt dein Selbstvertrauen

Für Ashanti Ransom war Astrologie keine späte Entdeckung, sondern ein vertrauter Bestandteil ihres Familienlebens: Geburtstag und Sternzeichen gehörten früh zu dem, was sie über sich wusste. Schwarze Kultur und Astrologie verbindet sie mit Kreativität und ständiger Weiterentwicklung, weshalb sie auch am Austausch in sozialen Netzwerken die immer neuen Entdeckungen liebt. Wenn du selbst anfängst, empfiehlt sie einen praktischen Schritt: Probiere frisch Gelerntes mit Freunden oder Angehörigen aus, anstatt es nur theoretisch zu sammeln und dabei ständig an dir zu zweifeln. Zugleich betont sie Selbstliebe und Geduld mit unterschiedlichen persönlichen Wegen; du musst andere nicht an denselben Punkt bringen, an dem du gerade stehst. Du findest sie unter @TheHeauxHealer auf Instagram und YouTube; zu ihren liebsten Kartensets gehören das Modern Witch Tarot Deck und das The Golden Girls Tarot Deck.

Dayna Lynn Nuckolls: The People’s Oracle stellt unbequeme Fragen

Dayna Lynn Nuckolls begann mit Horoskopen aus Zeitungen und Magazinen, bevor Astrologiebücher aus einer öffentlichen Bibliothek ihr eine wesentlich komplexere Welt eröffneten. Als The People’s Oracle arbeitet sie mit dem siderischen Tierkreis und betrachtet ihre Erfahrungen als Schwarze Frau als untrennbaren Bestandteil ihrer Praxis, nicht als nachträgliche Ergänzung. Ihr Anliegen ist eine Astrologie, in der unterschiedliche Menschen und Lebensrealitäten vorkommen, statt hinter einer vermeintlich allgemeingültigen Perspektive zu verschwinden. Für deinen eigenen Weg hat sie einen besonders klaren Rat: Verwirf vertraute religiöse oder spirituelle Praktiken nicht vorschnell, frage immer wieder nach dem Warum und überprüfe den Autoritätsanspruch spiritueller Lehrender. Unter @PeoplesOracle auf Instagram kannst du ihre Perspektive kennenlernen; ihr Sidereal Astrology Guide verbindet astrologische Beschäftigung mit Kalender, Arbeitsbuch und persönlichen Aufzeichnungen, ohne astrologische Vorkenntnisse vorauszusetzen.

@zodiachealer: Wenn dein Sonnenzeichen nicht alles erklärt

Die Astrologin hinter @zodiachealer entdeckte Horoskope in Jugendzeitschriften und erkannte sich als Widder darin wieder, hatte jedoch gleichzeitig das Gefühl, dass diese Beschreibungen nicht ihre ganze Persönlichkeit erfassten. Als sie ihr vollständiges Geburtshoroskop mit Krebs-Mond und Krebs-Aszendent kennenlernte, empfand sie das persönlich als Bestätigung ihrer unterschiedlichen Seiten – als Erklärung dafür, warum sie sich sensibler erlebte, als es das vertraute Widderbild nahelegte. Die Beschäftigung mit astrologischer Geschichte und die Verbindung zu früheren nichtweißen astrologischen Stimmen stärkten ihr Gefühl, selbst in diesem Bereich dazuzugehören. Für deinen Einstieg betont sie aufrichtige Absichten statt Reichweite: Ihre Arbeit soll Menschen das Gefühl vermitteln, gesehen zu werden, und nicht vor allem Aufmerksamkeit erzeugen. Auf Instagram findest du sie unter @zodiachealer; in ihren Sitzungen verwendet sie außerdem Almanache von Honeycomb Collective, um Planetenbewegungen nachzuschlagen.

@SaucyScorpio: Ein Zufallsgespräch öffnet eine neue Welt

Ein Gespräch während eines Fluges machte @SaucyScorpio mit dem Geburtshoroskop bekannt: Der Gesprächspartner hatte einen astrologisch arbeitenden Vater und erzählte von einer weit umfassenderen Deutung als dem bekannten Sonnenzeichen. Der erste Blick auf das eigene Horoskop brachte allerdings keine sofortige Klarheit, sondern wirkte zunächst wie eine fremde Sprache – ein bemerkenswert ehrlicher Anfang für eine später intensive Beschäftigung. Im Mittelpunkt der eigenen Praxis stehen Selbstwahrnehmung, persönliche Entwicklung und der Wunsch, astrologisches Wissen innerhalb der Schwarzen Community zugänglich zu machen. Wenn du selbst eine spirituelle Arbeit aufbauen möchtest, lautet ein zentraler Rat, die eigene Idee ernst zu nehmen und dich nicht allein deshalb entmutigen zu lassen, weil andere sie nicht sofort verstehen. Du findest @SaucyScorpio auf Instagram und TikTok; gerade TikTok empfiehlt der Account für astrologische Grundlagen, während der Austausch auf Twitter als ergiebige Lernquelle beschrieben wird.

Shereen Danielle: Bei My Little Magic Shop bleibt Neugier entscheidend

Eine enttäuschende Beziehung brachte Shereen Danielle dazu, sich intensiv durch Bücher über Selbsterkenntnis und Spiritualität zu lesen, bis sie in der Astrologie einen für sich hilfreichen Zugang fand. Ihr analytisches Denken fühlte sich von Regeln und Deutungsstrukturen angesprochen, während ihr die Beschäftigung zugleich half, der eigenen Intuition mehr Raum zu geben. Weil sie sich als Schwarze Frau in Veranstaltungen und Veröffentlichungen lange kaum repräsentiert sah, wollte sie mit My Little Magic Shop einen einladenden Ort für Menschen unterschiedlicher Hintergründe schaffen. Ihr stärkster Tipp für dich lautet, neugierig zu bleiben: Frage besonders dann nach, wenn du eine Vorstellung sofort begeistert übernimmst oder ungewöhnlich schnell ablehnst, und erkunde auch deine eigene Reaktion. Auf Instagram findest du @shereendanielle und @mylittlemagicshop; neben tiefgehenden Fragen liebt sie ausdrücklich die leichten Seiten astrologischer Social-Media-Kultur, besonders humorvolle Memes über rückläufigen Merkur.

The Strology: Mehr Raum für unterschiedliche Stimmen

Hinter The Strology steht eine astrologische Stimme, deren langjähriges Interesse durch die Entdeckung von Mondzeichen und Aszendent eine neue Intensität bekam: Das erste eigene Geburtshoroskop löste eine begeisterte Recherche aus. Gleichzeitig fiel auf, wie selten Schwarze Menschen unter Vortragenden, Lehrenden oder in astrologischen Veröffentlichungen vertreten waren, weshalb Sichtbarkeit und das Schaffen zusätzlicher Räume zu wichtigen Anliegen wurden. Für deinen Einstieg empfiehlt The Strology, Informationen bewusst auszuwählen und beim Lernen neuer Praktiken regelmäßig zu prüfen, wie du selbst dazu stehst. Spiritualität muss dabei nicht ausschließlich leicht und angenehm sein; unterschiedliche Erfahrungen dürfen Platz haben, ohne dass du dich zu schnellen Antworten drängen musst. Auf Instagram findest du @thestrology, und mit The Strology Show gibt es einen Podcast zum Weiterhören; besonders geschätzt werden außerdem die Verbindungen und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Community.

@TheMeccanism: Langsam lernen statt alles sofort verstehen

Unzufriedenheit mit Beruf und Liebesleben führte die Person hinter @TheMeccanism zunächst zum Beziehungsbuch Celestial Sexpot’s Handbook von Kiki T. und anschließend zu persönlichen Readings, die den Wunsch nach weiterem Lernen auslösten. Daraus entwickelte sich eine astrologische Praxis, die Selbstbestärkung in den Mittelpunkt stellt, sowohl persönlich als auch in der Arbeit mit Klienten, von denen viele ebenfalls Schwarz sind. Der wichtigste Einstiegstipp nimmt dir Druck: Geh langsam vor, stelle Fragen und erwarte nicht, die astrologische Sprache sofort vollständig zu verstehen. Eine spirituelle Praxis soll nach diesem Verständnis deine Verbindung zu dir selbst und deiner Intuition stärken, statt dich davon zu entfernen oder dir einen einzigen verbindlichen Weg aufzuzwingen. Du findest den Account auf Instagram unter @1meccanism; zu den geschätzten Begleitern gehören das Dust 2 Onyx Tarot sowie das Buch Orishas, Goddesses, and Voodoo Queens von Lilith Dorsey.

Welcher Zugang macht dich neugierig: persönliche Geschichten, Tarot, ein Podcast oder das gründliche Hinterfragen spiritueller Überzeugungen? Du musst dich nicht sofort festlegen. Schau dir die unterschiedlichen Angebote an und gib dir Zeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen. Durch alle acht Perspektiven zieht sich ein hilfreicher Gedanke: Dein eigener Weg braucht weder Tempo noch blinde Zustimmung, sondern Aufmerksamkeit, Fragen und die Freiheit, selbst zu entscheiden.

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