Chinesisches Sternzeichen: So findest du dein Tierkreiszeichen heraus

Jonas Hartmann
Chinesisches Sternzeichen: So findest du dein Tierkreiszeichen heraus
Eine freundliche Gruppe von Menschen um einen Holztisch, die einen bunten Chart der chinesischen Tierkreiszeichen betrachtet.

Mutiger Tiger, geheimnisvolle Schlange oder charismatischer Drache: Welches chinesische Tierzeichen steckt in dir? Dein Geburtsjahr gibt einen wichtigen Hinweis. Doch aufgepasst: Der chinesische Jahreswechsel kann die Zuordnung verändern! Hier erfährst du, wie du dein Zeichen richtig bestimmst, welche Rolle Elemente und Geburtsstunde spielen und welche Eigenschaften den zwölf Tierzeichen zugeschrieben werden.

Dein Geburtsjahr entscheidet – mit einer wichtigen Besonderheit

Aus der westlichen Astrologie kennst du Sternzeichen wie Stier, Steinbock oder Widder. Im chinesischen Horoskop begegnen dir andere Namen: Dort stehen zwölf Tiere im Mittelpunkt. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Zuordnung. Nicht ein Abschnitt innerhalb des Jahres, sondern ein ganzes chinesisches Jahr gehört zu einem Tierzeichen.

Grundlage ist der traditionelle chinesische Mondkalender. Seine zwölf Tierzeichen wechseln sich in einem Zwölf-Jahres-Zyklus ab. Danach beginnt die Reihenfolge erneut. Menschen, die im selben chinesischen Mondjahr geboren wurden, teilen deshalb ihr Tierkreiszeichen.

Die große Stolperfalle: Das chinesische Neujahr fällt nicht mit dem Jahreswechsel des gregorianischen Kalenders zusammen. Liegt dein Geburtstag am Jahresanfang, kann noch das Tierzeichen des vorherigen chinesischen Jahres für dich gelten. Dein Geburtsjahr allein reicht dann für eine sichere Zuordnung nicht aus.

So findest du dein chinesisches Tierzeichen heraus

Für die Suche brauchst du zunächst dein Geburtsjahr. Damit lässt sich das zugehörige Tierzeichen in einer Zuordnungstabelle des chinesischen Kalenders nachschlagen. Besonders wichtig ist anschließend der Blick auf den genauen Jahresbeginn. Gehe am besten Schritt für Schritt vor:

  • Halte dein vollständiges Geburtsdatum bereit, nicht nur die Jahreszahl.
  • Suche in einer Zuordnungstabelle nach deinem Geburtsjahr und dem dazugehörigen Tierzeichen.
  • Prüfe bei einem Geburtstag am Jahresanfang, ob du vor oder nach dem chinesischen Neujahr geboren wurdest.
  • Ergänze das Element deines chinesischen Geburtsjahres, wenn du die astrologische Deutung genauer betrachten möchtest.

Entscheidend ist also nicht, welches Tier deinem vertrauten westlichen Sternzeichen ähnelt. Ausschlaggebend bleibt das chinesische Mondjahr deiner Geburt. Wenn du für Freund*innen oder deine Familie nachschaust, lohnt sich dieselbe sorgfältige Prüfung des Jahreswechsels.

Ein Beispiel für diese Besonderheit: Zwei Menschen können nach dem gregorianischen Kalender im selben Jahr geboren sein und trotzdem unterschiedliche chinesische Tierzeichen haben. Das ist möglich, wenn ein Geburtstag vor dem chinesischen Neujahr liegt und der andere danach.

Zwölf Tiere, zwei faszinierende Legenden

Warum ausgerechnet diese Tiere? Eine Legende erzählt, Buddha habe alle Tiere zu sich gerufen. Nur zwölf seien seiner Einladung gefolgt. Als Dank habe er jedem dieser Tiere ein Jahr gewidmet. Die Reihenfolge ihrer Ankunft bestimmte demnach ihren Platz im Tierkreis.

Eine andere Überlieferung stellt den Jadekaiser in den Mittelpunkt, eine wichtige Gottheit der chinesischen Mythologie. Er soll ein Wettrennen veranstaltet haben. Die ersten zwölf Tiere, die einen Fluss überquerten, erhielten einen Platz im Horoskop. Beide Geschichten erklären damit auch die feste Reihenfolge der Zeichen.

Diese zwölf Tierkreiszeichen gibt es

Von der cleveren Ratte bis zum genussfreudigen Schwein: Jedem Zeichen werden bestimmte Stärken und Persönlichkeitszüge zugeschrieben. Die folgenden Porträts stehen in der Reihenfolge des chinesischen Tierkreises. Vielleicht erkennst du dich in manchen Beschreibungen sofort wieder.

Ratte: clever und voller Ideen

Die Ratte eröffnet den Tierkreis. Astrologisch steht sie für Intelligenz, Geschicklichkeit und Anpassungsfähigkeit. Menschen dieses Zeichens gelten als gesellig, einfallsreich und ehrgeizig. Zugleich werden ihnen Vorsicht und Wachsamkeit zugeschrieben: Sie beobachten genau und sollen Chancen ebenso wie mögliche Gefahren früh erkennen.

Büffel: ein verlässlicher Fels

Stärke, Ausdauer und Zuverlässigkeit prägen das Bild des Büffels. Wer unter diesem Zeichen geboren wurde, gilt als geduldig, loyal und zielstrebig. Hindernisse bringen ihn demnach nicht schnell vom Weg ab. Stattdessen hält er hartnäckig an seinen Vorhaben fest und bleibt seinen Zielen treu.

Tiger: mutig und unabhängig

Der Tiger verkörpert Mut, Leidenschaft und Abenteuerlust. Ihm werden eine charismatische Ausstrahlung und viel Energie zugeschrieben. Menschen dieses Zeichens gelten als unerschrocken, übernehmen gern die Führung und sind bereit, für ihre Ziele Risiken einzugehen. Aufmerksamkeit genießen sie dabei durchaus.

Hase: sanft und diplomatisch

Beim Hasen stehen Sensibilität, Freundlichkeit und Harmonie im Vordergrund. Er gilt als einfühlsam und liebevoll, möchte Konflikte lieber entschärfen als verschärfen. Außerdem verbindet das chinesische Horoskop dieses Zeichen mit Kreativität und einem ausgeprägten Gespür für Schönheit, Kunst und Musik.

Drache: kraftvoll und mitreißend

Der Drache steht für Stärke, Glück und Charisma. Menschen dieses Zeichens werden als selbstbewusst, großzügig und voller Tatendrang beschrieben. Ihre Begeisterung soll andere anstecken und motivieren. Darüber hinaus gilt der Drache in der chinesischen Astrologie als Glücksbringer, verbunden mit Wohlstand und Erfolg.

Schlange: geheimnisvoll und elegant

Weisheit, Intuition und Eleganz gehören zur Schlange. Ihr werden ein scharfer Blick für Situationen und eine faszinierende, ruhige Präsenz zugeschrieben. Menschen dieses Zeichens gelten als klug und charmant. Auch ein Sinn für Ästhetik und sprachliches Ausdrucksvermögen zählen zu ihrem astrologischen Porträt.

Pferd: freiheitsliebend und energiegeladen

Das Pferd liebt nach astrologischer Deutung Freiheit und neue Horizonte. Es gilt als lebhaft, enthusiastisch und unabhängig. Seine mitreißende Ausstrahlung kann andere begeistern. Abenteuerlust und Risikobereitschaft gehören ebenso dazu wie Offenheit für Veränderungen und die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen.

Ziege: kreativ und feinfühlig

Die Ziege, auch Schaf genannt, wird als friedfertig, sensibel und kreativ beschrieben. Sie hört aufmerksam zu und schätzt ein stabiles soziales Umfeld. Konflikten geht sie lieber aus dem Weg. Entscheidungen können ihr schwerfallen; dafür werden ihr künstlerisches Talent und ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden zugeschrieben.

Affe: erfinderisch und humorvoll

Neugier, geistige Beweglichkeit und ein scharfer Verstand zeichnen den Affen aus. Er gilt als gesellig, lernbegierig und humorvoll. Seine spielerische Art bringt originelle Ideen hervor, auch im Beruf. Die Kehrseite dieser lebhaften Energie: Mitunter wird er als unruhig und rastlos beschrieben.

Hahn: selbstbewusst und organisiert

Der Hahn zeigt sich im astrologischen Porträt stolz, ehrgeizig und meinungsstark. Ordnung, Struktur und Pünktlichkeit sind ihm wichtig. Menschen dieses Zeichens gelten als verantwortungsbewusst und zuverlässig. Sie arbeiten beharrlich für ihren Erfolg, äußern ihre Ansichten deutlich und stehen gern im Mittelpunkt.

Hund: loyal und aufrichtig

Beim Hund zählen Treue, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft. Er wird als verlässlicher Freund und aufrichtiger Partner beschrieben, der sagt, was er denkt. Seine aufmerksame Beobachtungsgabe verbindet sich mit einer liebevollen Art. Gesellschaft und Einfühlungsvermögen spielen in diesem Zeichen eine wichtige Rolle.

Schwein: herzlich und genussfreudig

Das Schwein steht für Großzügigkeit, Freundlichkeit und Herzlichkeit. Ihm werden Selbstlosigkeit und ehrliche Worte zugeschrieben. Menschen dieses Zeichens teilen gern und schaffen zu Hause eine gemütliche Atmosphäre. Genuss gehört ebenfalls dazu: Entspannen und das Leben auskosten passen besonders gut zu diesem astrologischen Bild.

Elemente, Geburtsstunde und Yin und Yang

Mit dem Tierzeichen endet die chinesische Astrologie nicht. Jedem Geburtsjahr wird zusätzlich eines von fünf Elementen zugeordnet: Wasser, Holz, Feuer, Erde oder Metall. Tierzeichen und Elemente bilden gemeinsam einen Zyklus von 60 Jahren. Das jeweilige Element soll die Deutung des Zeichens beeinflussen.

Auch die Geburtsstunde zählt. Anders als beim westlichen Aszendenten werden die Tierzeichen dafür Zwei-Stunden-Abschnitten zugeordnet. Der tägliche Durchlauf beginnt um 23 Uhr mit der Ratte. Danach folgen die weiteren Zeichen in ihrer festen Reihenfolge.

Zusätzlich gilt jedes Zeichen als Yin oder Yang. Diese Einteilung steht etwa für Passivität und Aktivität sowie Kälte und Wärme. Sich ergänzende Energien werden in der chinesischen Astrologie mit harmonischen Beziehungen verbunden. Für die Betrachtung von Partnerschaften spielt deshalb nicht allein das Tierzeichen eine Rolle.

Fazit: Erst genau zuordnen, dann entdecken

Der wichtigste Schritt zu deinem chinesischen Sternzeichen ist die richtige Zuordnung deines Geburtstags zum chinesischen Mondjahr. Prüfe deshalb besonders am Jahresanfang genau. Danach kannst du Tierzeichen, Element und Geburtsstunde gemeinsam betrachten – und entdecken, welche der zugeschriebenen Eigenschaften dich besonders ansprechen.

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